3 Beispiele für Social Media Captions und warum sie funktionieren

Social media Captions Vorlage für Trainer

Was macht eigentlich eine richtig gute Social Media Caption für Trainer oder Trainerinnen aus? Bisher schreibst du einfach, was dir in den Sinn kommt. Du bist ja schließlich Fitnesstrainer oder Personal Trainerin und kein Autor… Das Ergebnis sind dann oft mehr oder weniger gute Texte unter deinen Bildern, die keiner liest und auf die keine Reaktionen kommen.

Mein persönlicher Favorit sind ja die typischen inspirierenden Quotes auf Instagram, die gerne mal als Ersatz für eine gekonnte Caption verwendet werden. Hast du bestimmt auch schon gesehen, da so gut wie keiner gegen die Verlockung der Quotes immun ist 😉 Noch ideenloser: Ein Hashtag statt einer Bildunterschrift, die einen Mehrwert bieten würde.

Keine Sorge, wir waren alle schonmal an diesem Punkt. Deswegen habe ich hier drei Ideen für Social Media Captions für Trainer und Trainerinnen zusammengestellt. Diese kannst du gerne als Vorlage für Instagram, Facebook und Co verwenden. Beachte jedoch, sie durch passende Emojis, eine übersichtliche Formatierung und die ein oder andere Wortänderung auf dich als Trainer oder Trainerin anzupassen. Damit du jetzt nicht nur noch diese drei Texte postest, erkläre ich dir außerdem, warum sie funktionieren. So bist du gewappnet und kannst deine Social Media Präsenz als Trainer oder Trainerin ganz schnell verbessern.

1. Die FOMO Caption

„Es gibt einen Grund, warum manche Menschen es schaffen, einen Marathon zu laufen und andere immer wieder daran scheitern. Erfolgreiche Marathonläufer wissen, dass es nicht nur darum geht, jeden einzelnen Tag unzählige Kilometer zu laufen, sondern auch Zeit für die Erholung strategisch einzuplanen.

Wie viel läufst du täglich? Hinterlass mir ein Kommentar mit deinen wöchentlichen Laufkilometern.

Übrigens: Wenn du bereit bist, dir nicht mehr jeden Tag die Füße wund zu laufen, sondern gezielte Pausen einzulegen, dann vereinbare noch heute einen Termin mit mir als Laufcoach.“

Keiner möchte zum Scheitern verurteilt sein! Mit dieser Caption zeigen wir dem Leser oder der Leserin ganz klar auf, was passieren könnte, wenn er oder sie nicht unser Kunde oder unsere Kundin wird. Wir zeichnen (mit Worten) ein klares Bild von der Gruppe Menschen, zu der er oder sie gehören will: Zu den erfolgreichen Marathonläufern oder -läuferinnen. Diese grenzen wir deutlich ab von der Gruppe Menschen, zu denen er oder sie keinesfalls gehören will: Den scheiternden Marathonläufern.

Um das Ganze weniger abstrakt zu machen geben wir ihm/ihr außerdem einen hilfreichen Tipp mit, indem wir einen Fehler aufzeigen, den der Leser oder die Leserin auf keinen Fall machen sollte.

Außerdem regen wir durch einen Call-to-Action (eine Handlungsaufforderung) zur Interaktion an, was gut für unsere Sichtbarkeit auf den sozialen Medien – und für unser Ego – ist 😉 Damit wir als Trainer auch Geld verdienen können, verweisen wir auf unser Trainingsangebot.

2. Die Swipe Caption

„Wische nach links um zu lernen, wie du deine Technik für den Snatch verbesserst. Egal, ob du schon lange Crossfit machst oder ganz neu dabei bist: Hier zeige ich dir, wie du nicht mehr am Snatch verzweifelst.

Welche der Tipps wirst du bei deinem nächsten Training umsetzen? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Du willst mehr? Buche heute noch eine 1:1 Trainingseinheit über den Link in meiner Bio.“

Diese Caption ist richtig wirkungsvoll in Verbindung mit einem Karusell Post, der mehrere Bilder mit Tipps oder Übungen enthält. Ich sehe richtig viele gelungene Karusell Posts von Trainern und Trainerinnen, die viel Mehrwert bieten und tolle Ratschläge für die Follower enthalten. Doch um die Verbindung mit dem eigenen (bezahlten) Angebot herzustellen, bedarf es etwas mehr. Mit einer passenden Caption erreichen Trainer und Trainerinnen das Ziel, Kunden auch zur Buchung einer Stunde zu bewegen. Die Aufforderung zum Swipen oder Wischen sollte außerdem ganz oben stehen, damit der Karusell Post deutlich als solcher erkennbar ist. Denn viele übersehen das einfach und der ganze gute Inhalt verliert damit seine Wirkung. Das wäre doch schade!

3. Die „Was wäre, wenn..“ Caption

„Ich weiß, dass du seit Jahren verzweifelt versuchst, abzunehmen und schon fast die Hoffnung aufgegeben hast. Was wäre, wenn du endlich die ungeliebten Kilos loswerden könntest und dich wieder so richtig in deinem Körper wohlfühlen würdest?

Schreib mir in einer Privatnachricht, welches Abnehm-Ziel du hast.

P.S. Wenn du bereit bist, nicht mehr jedem Diättrend hinterherzulaufen, sondern wissenschaftlich fundierte Methoden kennenlernen möchtest, melde dich über den Link in meiner Bio zu meinem zweitägigen Workshop an.“

Mit dieser Bildunterschrift bringen wir den Leser oder die Leserin zum Träumen. Er/sie kann sich in seine oder ihre Vision hineinversetzen und möchte dadurch noch eher zu seinem oder ihrem gewünschten Ziel gelangen. Durch den Verweis auf das Angebot (den zweitägigen Workshop) geben wir ihm/ihr außerdem einen Tipp, wie er oder sie genau dieses Ziel erreichen kann. Mit dem Call-to-Action „Schreib mir eine Nachricht…“ lernst du deine Zielgruppe besser kennen und kannst in Zukunft noch besser auf Kundenwünsche eingehen.

Das war es auch schon von mir. Diese Beispiele kannst du selbstverständlich auf jede Art von Trainertätigkeit anwenden – egal ob du Klettertrainerin, Schwimmlehrerin, Laufcoach, Personal Trainer oder Tanzlehrer bist. Ich würde mich freuen, wenn du mich markierst, falls du eine dieser Captions verwendest oder mir berichtest, wie es dir damit ergangen ist. Denn gerade für Trainer und Trainerinnen ist es wichtig, nicht nur guten Content zu liefern, sondern auch eine Verbindung zum eigenen Angebot herzustellen und damit einen Kaufanreiz für die Follower zu schaffen.